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„In 10 Jahren druckt niemand mehr Zeitungen“

Futurist und Keynote Referent Gerd Leonhard äussert sich heute im Schweizer Magazin Bilanz zur Zukunft der Medien:

„In zehn Jahren druckt niemend mehr Zeitungen“, glaubt Gerd Leonhard, CEO von The Futures Agency. Die Branche müsse umdenken. Es brauche digitale Medien mit interaktivem Inhalt, sagt der Futurologe. Beispiele dafür sind Multimedia-Reportagen, wie sie die NZZ oder der Spiegel bereits realisiert haben. Mit Fotors, Videos und Tonaufnahmen. Umgekehrt geht auch. Mehrere Unternehmen entwickeln Programme, die Sportevents und Börsentrends analysieren und daraus Texte fabrizieren. Das klappt gut – selbst das Wirtschaftsmagazin Forbes lässt den Computer Texte schreiben. Der Journalist muss das Dokument dann nur überarbeiten.

Die Schlagzeile ist eine jornalistische Zuspitzung. Natürlich wird es auch in 10 Jahren noch gedruckte Zeitungen geben. Das weiss auch Gerd Leonhard. Viele werden es aber nicht mehr sein. Der Rückgang wird dramatisch. Schon bald werden die Online-Abonnemente die gedruckten Zeitungen zahlenmässig in den Schatten stellen.

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