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Die Roboter kommen. Wie gefährdet ist Ihr Job?

Die Entwicklung von Robotern, lernfähigen Maschinen und Künstlicher Intelligenz führt dazu, dass wir bald nicht mehr unterscheiden können zwischen Jobs für Robotern und solchen für Menschen. Aufgaben, die früher Menschen vorbehalten waren, werden künftig durch Roboter erledigt. Der Trend verstärkt sich in den nächsten Jahren deutlich. Vor zwei Jahren haben Forscher der Universität Oxford vorausgesagt, dass im Jahr 2033 bis zu 47 Prozent aller Jobs in den USA durch Roboter erledigt werden könnten. Eines darf man nicht vergessen. Natürlich schafft die digitale Transformation der Wirtschaft auch zahlreiche neue Jobs. Futurist und KeynoteSpeaker Gerd Leonhard nennt hier 5 Jobs in 5 Jahren, die es heute noch nicht gibt.

Haben Sie sich schon die Frage gestellt, wie sicher Ihr Job ist? Falls Sie in der Kreativwirtschaft tätig sind, stehen Ihre Chancen gut. Das Resultat der Studie Creativity vs. Robots erstaunt nicht wirklich. Die Autoren, Oxford-Forscher sowie Nesta, ein Londoner non-profit Thinktank, untersuchten 702 Berufe in den USA, die sie auf die Wahrscheinlichkeit hin, dass sie von Robotern übernommen werden, untersucht. Dabei ist folgendes herausgekommen:

Am besten schlafen können in Zukunft Schauspieler, Kunstmaler, Tänzer und Musiker. Auch wenn die Entfaltungsmöglichkeiten für die meisten von ihnen in der heutigen Wirtschaft begrenzt sind: Ihre Jobs erfordern, wie beispielsweise auch bei Architekten, Graphikern und Programmiereren, ein hohes Mass an Kreativität. Roboter können da nicht mithalten. Gemäss Studie werden diese Berufe deshalb die letzten sein, die von Maschinen ausgeführt werden können. Siehe auch bei Gerd Leonhard: Kreative Jobs werden überleben – Die Berufe im Jahr 2025. Kreativen Jobs im Zusammenhang mit neuen Technologien sagt die Studie auch gute Einkommenschance voraus. Weniger gut bezahlt sich hingegen Tätigkeiten, die schon heute oft mehr von Idealismus als vom Drang, viel Gerd zu verdienen, geprägt sind – nicht erstaunlich.

Gehören Sie dazu? Die folgenden Jobs haben gemäss der Studie Creativity vs. Robots für Menschen aus Fleisch und Blut eine rosige Zukunft:

  • Uhrenmacher (5,5 % – wichtig in der Schweiz)
  • Übersetzer und Dolmetscher (Risiko, in den nächsten 10 bis 20 Jahren durch einen Computer ersetzt zu werden: 5,8 %)
  • Künstler (7 %)
  • Architekten (7,1 %)
  • Filmemacher in TV und Kunst (8 %)
  • Naturwissenschaftliche Forscher (10,9 %)

Viele der gefährdeten Jobs durch Automatisierung scheinen offenslichtlich: Supermarkt-Kassiererinen und Call-Center-Mitarbeiter. Die Studie nennt aber eine Reihe von Jobs, die auf den ersten Blick nicht gefähredet scheinen:

  • Barkeeper (Automatisierungsrisiko, in den nächsten 10 bis 20 Jahre durch einen Roboter ersetzt zu werden: 67,5 %
  • Kioskverkäufer: 58,6 %
  • Event Caterer 52,7 %
  • Autoverkäufer 45,7 %

Gerd Leonhard untenstehend in The Future Show zur Zukunft von Arbeit und Jobs.

Weiterführender Link. Interview mit Gerd Leonhard: „Neue Technologien werden Millionen von Jobs schaffen.“

Einige Slides von Keynotes von Gerd Leonhard zur Zukunft von Arbeit und Jobs.

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