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Studie Digitalisierung und Arbeitsplätze: Computer können Jobs von 4,4 Millionen Deutschen übernehmen

“Was Maschinen nicht können"
In einer Baustelle mit einer ungesicherten Unfallstelle auf der rechten Fahrbahn versagt das System - hier muss der Mensch ran. Und zwar der Fernfahrer, kein Ingenieur oder Teilchenphysiker. Dieses Fazit zieht sich durch die Studie: Viele Berufe, die eine ganze Zeit lang als bedroht angesehen wurden, weil es um einfache Tätigkeiten ging, sind letztlich die, die weniger Angst vor der Digitalisierung haben müssen. Es ist zwar absehbar, dass in Zukunft einige der Tätigkeiten, die bisher als Nicht-Routine-Tätigkeiten eingeschätzt werden, zu Routinetätigkeiten werden, weil sie dann durch Computer ersetzbar sind. Allerdings gibt es drei Funktionen, die die Technik - zumindest in naher Zukunft - nicht ersetzen kann:

Wahrnehmung und Feinmotorik
kreative Intelligenz (Kunst, kreative Problemlösungen)
soziale Intelligenz (verhandeln, überzeugen)
Betrachtet man den deutschen Arbeitsmarkt, bedeutet das, dass die Tätigkeiten von mehr als 2,4 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten derzeit nicht durch einen Computer zu ersetzen sind. Bei 13,2 Millionen Beschäftigten können Computer 30 bis 70 Prozent ihrer Tätigkeiten erledigen. Und bei 4,4 Millionen Deutschen beträgt das Substituierbarkeitspotenzial mehr als 70 Prozent. Das heißt: 4,4 Millionen Menschen könnten theoretisch schon jetzt von Computern ersetzt werden. Prozentual sind damit rund 15 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten per heute austauschbar.”

Studie Digitalisierung und Arbeitsplätze: Computer können Jobs von 4,4 Millionen Deutschen übernehmen
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