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5 Jobs in 5 Jahren, die es heute noch nicht gibt

Wir stehen vor einer globalen Job-Revolution: Der exponentiell wachsende Einsatz digitaler Technologien sowie die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung werden in den kommenden Jahren Wirtschaft und Arbeitsmarkt fundamental verändern. Intelligente Software, Roboter und digitale Assistenten werden zum Beispiel Buchhalter und Finanzanalysten und Supermarkt-Kassierer in den nächsten 20 Jahren ersetzen. In Europa sind bis zu 65% aller heutigen Jobs gefährdet (siehe Oxford University). Gleichzeitig entstehen neue Berufe. Die Hälfte der Berufe, die es im Jahr 2030 geben wird, ist noch nicht erfunden. Die nachfolgenden Jobs werden in den nächsten fünf Jahren aufgrund grosser Nachfrage entstehen.

1. Privatsphäre-Manager

Das Gleichgewicht zwischen Privatsphäre und Transparenz zu wahren wird immer schwieriger und erfordert zunehmend professionelle Kenntnisse, um sich als „gläserner“ Mensch nicht potentiellem Missbrauch auszuliefern. Die meisten von uns haben längst den Überblick über ihre Daten und Bilder, die sie mit Handy, Tablet und PC preisgegeben haben, verloren. Privatsphäre-Manager unterstützen Menschen und Unternehmen dabei, ihre Daten-Hoheit zurückzugewinnen. Sie befreien für ihre Kunden auch Daten, die sich in Geiselhaft von Institutionen und Medien befinden und helfen ihnen, persönliche Spuren im Internet und bei den Suchmaschinen zu ändern oder zu löschen.

2. Supervisor für künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch – eine Art von Menschwerdung der Maschinen ist schon ganz nah. Fragen Sie doch mal Siri, Ihren persönlichen Assistenten auf dem Iphone, oder Google Now auf Ihrem Android-Handy. „Denkende“ digitale Assistenten und billige Roboter wie „Baxter“ werden uns in Zukunft das Leben erleichtern und Entscheidungen für uns fällen. Wie gehen wir mit der zunehmenden Macht der Software und von smarten Maschinen und lernenden Robotern um? Künftig überwachen Supervisoren für künstliche Intelligenz ultra-smarte Software, Roboter und unsere digitalen Assistenten. Nötigenfalls stellen sie diese auch richtig ein und sorgen dafür, dass uns die Maschinen nicht früher oder später gänzlich abschaffen wollen.

3. Offline-Therapeut

Es handelt sich um eine Person, die uns aufzeigt, wie wir im Moment leben können, ohne immer digital vernetzt zu sein und dabei nicht befürchten müssen, etwas zu verpassen (die sogenannte ‘Fear of Missing Out“ / FoMO). Seit dem Siegeszug von Social-Media und Mobile Computing ringen immer mehr Menschen über die Tyrannei des ständigen Online-Seins, in der sie mit Breaking News, Mails, Nachrichten, Push-Informationen und Updates erschlagen werden. Gleichzeitig sind viele Nutzer auch in gewisser Weise süchtig danach und konsumieren immer mehr Inhalte in der digitalen Welt. Der Informations-Diät-Berater zeigt Menschen auf, wieviel sie digital zu sich nehmen können, um nicht unter der Last der Information „fett“ und träge zu werden und zusammenzubrechen. Der Offline-Therapeut hilft Menschen, die Balance zu finden zwischen dem Erreichbarsein und dem Sich-Selbst-Sein und zeigt ihnen auf, wie sie das Offline-Sein als Luxus geniessen können.

4. Social-Graph-Analytiker und Branded Story Designer

Da im Marketing der Zukunft Unterbrechung durch Werbung immer schwieriger wird und z.B. ungewollte Werbe-Informationen per Mail nur noch mit ausdrücklicher Erlaubnis des Kunden verschickt werden können, müssen Unternehmen mit attraktiven Inhalten eine Beziehung zu ihren Kunden aufbauen. Unternehmen und Marken werden so zu Sendern und Verlegern, und ihre Stories müssen magnetisch sein statt uns zu unterbrechen. Marketing wird zu Inhalten, die heutigen Marketing-Fachleute werden zu Branded Story-Designern, die auf Sozialen Netzwerken passende Stories über Marken und Produkte platzieren. Der klassische Werbeleiter gehört bald der Vergangenheit an.

5. Virtueller Reiseleiter

Reisen ist spannend, kostet aber Zeit und Geld. Nicht alle Reiselustigen verfügen über beides. Sehenswürdigkeiten wie Naturschauspiele und Städte und Traditionen lassen sich bald zu Hause bequem und dreidimensional so erleben, als wäre man selbst dort. Die Technologien dazu existieren bereits und werden erprobt: Hologramme, Telepresence und Virtual Reality wie z.B. das Oculus Rift. Zudem drohen auf Reisen Gefahren. Weitaus einfacher ist es doch, sich auf virtuelle Reisen zu gehen. Der virtuelle Reiseleiter führt Menschen auf abenteuerliche Reisen und garantiert, dass dabei nichts schiefgeht.

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