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Virtuelles Reisen – Fernreisen auf dem Sofa

Reisen ist spannend, kostet aber Zeit und Geld. Nicht alle Reiselustigen verfügen über beides. Manchmal ist es auch nicht wirklich erholsam, zudem lauern gefahren. Denken Sie nur an Ebola, Terrorismus oder den Umgang mit alleinreisenden Frauen in gewissen Ländern. Die gute Nachricht: Sehenswürdigkeiten wie Naturschauspiele und Städte sowie Traditionen lassen sich bald zu Hause so erleben, als wäre man selbst dort. Die Technologien dazu existieren bereits und werden erprobt: Holografien und projizierte 3-D-Bilder im Raum werden in fünf Jahren normal sein. Durch Technologien wie Hologramme und 3-D-Brillen wird die Städtereise oder der Besuch der Niagarafälle oder des Matterhorns bequem auf dem Sofa erleben. Puristen werden nun einwenden, dass erst die Abenteuer, der Ärger und die Freuden eine Reise erlebenswert machen, dann sei ihnen gesagt: Es ist wie beim Fussballspiel: Im Stadion sieht man oft weniger als bei der Übertragung im Fernsehen. Mitreden in einer Diskussion, wenn es um Sehenswürdigkeiten geht, kann auch ein virtueller Tourist. Das wahre Erlebnis vor Ort wird aber eine virtuelle Reise nie ersetzen können.

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