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Virtuelles Reisen – Abenteuer oder doch nur Täuschung?

Reisen ist spannend, kostet aber Zeit und Geld. Nicht alle Reiselustigen verfügen über beides. Manchmal ist es auch nicht wirklich erholsam, zudem lauern gefahren. Denken Sie nur an Ebola, Terrorismus oder den Umgang mit alleinreisenden Frauen in gewissen Ländern. Die gute Nachricht: Sehenswürdigkeiten wie Naturschauspiele und Städte sowie Traditionen lassen sich bald zu Hause so erleben, als wäre man selbst dort. Die Zukunft ist bereits da. Mit Tech-Brillen, Ventilatoren und Nebel-Düsen schickt die Hotelkette Marriott ihre Gäste in einer Teleporter-Box virtuell an den Strand.
Mit Oculus Rift lässt sich beispielsweise virtuell auch das alte Aegypten erleben. Das ist aber erst der Anfang. Auch
Städtereisen oder der Besuch der Niagarafälle oder des Matterhorns wird man künftig bequem undgefahrlos auf dem Sofa erleben. Puristen werden nun einwenden, dass erst die Abenteuer, der Ärger und die Freuden eine Reise erlebenswert machen. Ihnen möchte ich hiermit sagen, dass es dochwie beim Fussballspiel ist: Im Stadion sieht man oft weniger als bei der Übertragung im Fernsehen. Mitreden in einer Diskussion, wenn es um Sehenswürdigkeiten geht, kann auch ein virtueller Tourist. Ich ziehe das wahre Erlebnis vor Ort vor. Das wird eine virtuelle Reise nie ersetzen können.

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