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Den Banken droht das Schicksal der Musikindustrie

Gemäss einer Umfrage von Roland Berger und Visa Europe bei 1000 Bankkunden in der Schweiz dürften traditionellen Bankfilialen auch in Zukunft wichtig sein. KeynoteSpeaker Gerd Leonhard geht davon aus, dass dies noch zwei bis drei Jahre so bleiben wird. Was die Musikindustrie erlebte, den Einbruch der CD-Verkäufe durch Streaming und Digitalisierung sowie die Dezentralisierung des Vertriebes, werde auch die Bankenwelt erleben. Die Bank der Zukunft werde aber künftig mehr von Google Now oder Siri haben als von der heutigen Bank um die Ecke.  Hier geht es zum Bericht in CASH.
Die Futuristen Gerd Leonhard und Yuri van Geest, Autor des Buches Exponential Organizations, diskutieren in untenstehendem Video über die Digitale Transformation in der Welt der Banken. Yuri sieht in den folgenden fünf bis zehn Jahren die folgenden grossen Trends auf die traditionellen Banken zukommen.

  1. Fintech-Startups fordern die Banken mit neuen Dienstleistungen heraus. Zum Beispiel Kickstarter, Tawipay, Knip, Lending Club und viele weitere. Da, was dem Konsument gefällt, immer gewinnen wird, werden viele der Unternehmen erfolgreich sein.
  2. In einer zweiten Phase werden sich diese Startups zu grössen Konglomeraten und Unternehmen zusammenschliessen. Damit gewinnen sie an Macht.
  3. Langfristiger Trend: Noch geniessen die etablierten Finanzdienstleister das Vertrauen der meisten Anleger und Investoren. Doch die neuen Anbieter von holen auf. Es kommt in den nächsten Jahren zu einer  Dezentralisierung des Vertrauens. Die Zukunft gehören auch in der Banken- und Finanzwelt den Peer-to-Peer-Kontakten.

Mehr dazu im Video.

Keynote Speaker Gerd Leonhard zur Zukunft des Bankings anlässlich seines Auftrittes an der Finco 2014.

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