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Tech Data Kongress im MVG-Museum: Von der Tram in die Cloud

Vergangene Woche fand in München im MVG Museum der 4. Tech Data Kongress statt, an dem Gerd Leonhard die Eröffnungs-Keynote hielt. Die Online-Redaktion von ChannelPartner versandte gestern den Event-Rückblick in einem Newsletter, in dem Gerd Leonhard wie folgt zitiert wird:

Anregende Impuls-Keynote eines Zukunftsforscher

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Gerd Leonhard

Das Highlight des vierten Tech Data Kongresses schlechthin war die Eröffnungsrede des Zukunftsforschers Gerd Leonhard. Es ging um nicht weniger als die „Digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft in den nächsten fünf Jahren“. Der Futurist zeigte sich ganz optimistisch und skizzierte ein Szenario, in dem sich die heutige Software über „Intelligente Digitale Assistenten“ (IDAs) bis hin zur Künstlichen Intelligenz im Jahre 2020 entwickeln wird.

Aber auch in der Biotechnologie wird es exponentielle Fortschritte geben. So werden wir laut Leonhard schon in ein paar Jahren in der Lage sein, unsere komplette DNA so umzuschreiben und zu reparieren, dass Krankheiten wie Alzheimer oder Krebs endgültig besiegt sein werden. „Und in spätestens 8 Jahren ist der Kapitalismus, wie wir ihn heute kennen, passé“, so Leonhard. Zumindest dieser These widersprach Tech Data-Chef Michael Dressen im Anschluss vehement.

Doch die Zukunft wird nicht nur rosig sein, so Leonhard: „In den kommenden fünf Jahren werden 40 bis 50 Prozent der Jobs, die wir heute ausüben, komplett verschwinden“. Als Beispiele für diese Disruption nannte der Futurist Schallplattenfirmen (Vergangenheit), TV-Sender und Verlage (Gegenwart) sowie Banken und Automobilhersteller (Zukunft).

Demnach werde Software immer mehr Aufgaben übernehmen, die heute noch von Menschen ausgeübt werden, eben die Banking-Geschäfte (auch Investment-Banking und Vermögensberatung), Buchhaltung etc. Seinen Vortrag schloss Leonhard mit einem Zitat des „Wired“-Herausgebers Kevin Kelly: „Menschen fragen, Maschinen antworten“.

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